Die Kleine Quelle Lyrics Gerhard Schone

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Gerhard Schone Lyrics - Die Kleine Quelle Lyrics

Die Kleine Quelle Lyrics

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Gerhard Schone

Es war einmal, und es ist irgendwann,
Und es geschieht genau zu dieser Zeit.
Da war ein Land, von DaƒÂ¼rre ausgezehrt.
Kein Regen, nicht ein WaƒÂ¶lkchen weit und breit.

Zuerst das Gras, das alles GraƒÂ¼n verlor.
Es wurde grau, und dann zerfiels zu Staub.
Die BaƒÂ¼sche daƒÂ¼rr, die heulten noch I'm Wind.
Die BaƒÂ¤ume warfen ab ihr junges Laub.

Tiere schleppten sich von hinnen
Um der WaƒÂ¼ste zu entrinnen.
Wenige entkamen, viele fanden fraƒÂ¼hen Tod.

Die Brunnen leer, die Quellen laƒÂ¤ngst versiegt.
Nur heiaƒÂŸe Steine, wo der FluaƒÂŸ verlief.
Ein alter Baum stand trotzig bis zuletzt,
Mit starken Wurzeln, unermeaƒÂŸlich tief.
Die Trockenheit griff ihm schon an das Herz.
Die Sonne brannte, und sein Tod war nah.
Doch was war das: in seinem Schatten stand
Noch eine Blume wie ein Wunder da!

Eine kleine Quelle eben
Hielt die Blume noch am Leben,
Weil sie ein paar kaƒÂ¼mmerliche Wassertropfen fand.

Die Quelle sah das Elend rings umher
Und wie die DaƒÂ¼rre alles Land nahm.
Wozu sich um die letzte Blume maƒÂ¼hn?
Sie spaƒÂ¼rte schon, wie sie ins Stocken kam.

Sie sprach verzagt: ''Mein Tun hat keinen Sinn!
Ich halte doch die WaƒÂ¼ste nicht mehr auf! a‚Â'a‚Â'
Der alte Baum, der nun I'm Sterben lag,
Entgegnete der Quelle schnell darauf:

''Du, versprich mir auf der Stelle,
MaƒÂ¼ht dich weiter, kleine Quelle!
Gib dich nicht, auch wenn es schwer ist, der Verzweiflung hin.a‚Â'a‚Â'

Du sollst nicht die WaƒÂ¼ste waƒÂ¤ssern,
Nicht die ganze Welt verbessern,
Nur die eine Blume traƒÂ¤nken, darin liegt dein Sinn

Jan 20, 2012 Administrator